Welche Dokumente sollte ich zuerst digitalisieren?
Beginnen Sie mit häufig benötigten Unterlagen wie Rechnungen, Verträgen und Personalakten. Diese lassen sich am schnellsten in ein digitales Ablagesystem überführen und sparen sofort Zeit bei der Suche.
Wie sicher sind digitale Dokumentenplattformen?
Moderne Plattformen arbeiten mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und rollenbasierten Zugriffsrechten. Die Daten werden in deutschen Rechenzentren gespeichert und erfüllen die DSGVO-Anforderungen. Regelmäßige Audits stellen die Compliance sicher.
Brauche ich für die Umstellung spezielle Software?
Für den Einstieg reichen oft schon ein strukturiertes Ordnersystem und ein PDF-Programm. Für größere Mengen empfehlen wir eine Dokumentenmanagement-Software (DMS), die Metadaten, Volltextsuche und Versionierung unterstützt.
Wie lange müssen digitale Dokumente aufbewahrt werden?
Die Aufbewahrungsfristen richten sich nach der Art des Dokuments: Rechnungen und Buchungsbelege 10 Jahre, Verträge meist 6 Jahre, Personalunterlagen bis zu 30 Jahre nach Austritt. Eine revisionssichere Archivierung stellt die Nachvollziehbarkeit sicher.
Kann ich meine bestehenden Papierakten einfach einscannen?
Ja, das Scannen ist der erste Schritt. Wichtig ist, die Dokumente mit aussagekräftigen Dateinamen und Metadaten zu versehen. Ein einheitliches Benennungsschema erleichtert die spätere Suche und verhindert doppelte Ablagen.
Welche Dateiformate eignen sich für die Langzeitarchivierung?
Für die dauerhafte Aufbewahrung empfehlen wir PDF/A, da dieses Format plattformunabhängig ist und die visuelle Darstellung über Jahrzehnte erhält. Für Tabellen und Texte sind auch offene Formate wie CSV und TXT geeignet.